Firefox immer noch dumm-dumm-bang

Vermeintlicher Fehler auf meiner Seite nicht behebbar weil der Firefox es anders sieht

Heute wollte ich mich an das Problem setzen, das im Firefox die Eingabefelder auf der Website immer in schwarz angezeigt werden während sie überall sonst ganz normal aussehen. Ich hatte mit mit einem kleinen Fehler im Stylesheet gerechnet. Keine große Sache. Dachte ich mir so.

Es stellt sich heraus : Bei mir alles OK, Stylesheet : OK. Das Problem liegt woanders : Firefox rendert einfach die Eingabeelemente auf Webseiten in den Farben des Desktop-Themas! Hat man dann ein dunkles (augenschonendes) Desktop-Design auf der Kiste eingestellt, so wie ich, sehen einfach auch die Eingabeelemente in den angezeigten Websites so aus.

Äh...Was??

Was nun das Desktop-Design mit dem Inhalt einer Website zu tun hat, soll mir mal einer erklären. Sollten Webbrowser Internetseiten nicht exakt so anzeigen wie sie gestaltet wurden? Warum greift der Firefox standardmäßig auf die Bedienlemente der Oberfläche zu obwohl das nicht nötig wäre?

Und das Beste ist : die diskutieren seit 18 Jahren darüber!

Da ist ein Link enthalten, der auf den ersten Bugreport verweist in dem das Problem angesprochen wird. Vor 18 Jahren. Der wichtigste Satz dort lautet : "To my knowledge Firefox is the only browser that lets system colors bleed into webpages."

Das Diskutieren über den Bug hat nicht geholfen, man bleibt stur und genießt die kalifornische Sonne. In Sandalen mit einem Kaffee in der Hand, der mehr gekostet hat als ein ganzes Dorf in Afrika an einem Tag zum Überleben braucht. So stell ich mir das vor, California-Cool-Style eben. Egal wie unlogisch dieses Verhalten des Browsers ist, es kümmert einfach nicht. Die Farbangaben, die man auf einer Website macht, spielen also - zumindest unter Firefox - nicht immer so richtig-richtig eine Rolle. Warum auch? Das entscheidet mal eben einfach der Browser aufgrund einer seit 18 Jahren falsch vorkonfigurierten Grundeinstellung. Das man als Gestalter einer Website das nicht abfangen kann : Pfft, egal. Wäre ja wirklich Arbeit, den einen Wert ab der nächsten Version umzustellen. Das ist nicht zu stemmen, und das trotz eines Umsatzes von mehreren hundert Millionen Dollar und, wie man auf diesem Bild sieht, einer großen Anzahl Mitarbeitern die, wie uns immer versichert wird, alle so unheimlich genial-begabt sind da drüben im Silicon Valley. Blöd nur das sie mittlerweile zu arrogant und träge sind.

Aber es gibt wahrscheinlich gar keinen Grund dafür, das der Firefox gegenwärtig weltweit noch zwischen 5,02% (Statcounter und Wikipedia) und 10,35% (Netmarketshare) Marktanteil hat (Deutschland ca. 15%) und damit praktisch auf einem Rekordtief - unterhalb des Internet-Explorers - angekommen ist. Nein. Ständiges Mistbauen auf hohem Niveau hat damit über...haupt...gar...nichts zu tun. Kann gar nicht sein.

Wir können von Glück sagen, wenn der Firefox nicht auch Texte oder Bilder gegen irgendwelche ersetzt, die sie selbst besser finden. Oder kommt das demnächst als Feature? Wenn die Mozilla Foundation - nach allem was man so mitbekommen hat - mit ihrem Social-Justice-Trödel so weitermachen, werden wahrscheinlich ohnehin bald violette bärtige Elfen über den Bildschirm tanzen.

Denn wenn ich solche Einträge hier lese könnte man meinen das Irrationalität bei den Firefox-Machern mittlerweile für Fortschritt gehalten wird. Warum in drei Teufels Namen sollte die "Backspace"-Taste (also die Löschen-Taste) jemals etwas anderes tun als Löschen?

Lasst die um Gottes willen an nichts ran was mit "KI" zu tun hat. Ich wüsste echt nicht wo ich bei einem Terminator "about:config" eingeben müsste um den Marker für antisoziale Verhaltensweisen von 1 auf 0 zu setzen.

Danke Mozilla-Foundation! Ich schick dann mal eine Rechnung über ein paar weitere unnötig verballerte Arbeitsstunden. Wieviele sind das jetzt seit dem ersten Netscape-Navigator? Weiß nicht, krieg das echt nicht mehr zusammen.

So, das musste mal sein. Jetzt wieder was wichtiges machen. Hier scheint übrigens die Sonne, ich hoffe es regnet in Mountain-View in Strömen. Wegen der Sandalen.







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